Das Buch "OrganisationsMediation" von Harald Pühl stellt ein praxisorientiertes Konzept vor und zeigt, wie Konflikte in Organisationen systematisch verstanden und mediativ bearbeitet werden können, um die Arbeitsfähigkeit und die Kooperation wiederherzustellen. Es verbindet mediative Grundhaltungen mit Organisationsberatung und zeigt, wie Konfliktdynamiken früh erkannt, strukturiert analysiert und in einen konstruktiven Klärungs- und Entscheidungsprozess überführt werden.
Zentrale Idee der Organisationsmediation
Pühl versteht Organisationsmediation als ein Verfahren, das klassische Mediation mit der Logik von Organisationen (Hierarchie, Rollen, Strukturen) verknüpft. Ziel ist es, Blockaden in Teams und Organisationen zu lösen, die Kommunikation zu verbessern und die Handlungsfähigkeit der beteiligten Bereiche wiederherzustellen.
Inhaltliche Schwerpunkte
Beschreibung typischer Konfliktebenen (Person, Rolle, Struktur, Kultur) und ihrer wechselseitigen Verstärkung in Organisationen.
Darstellung eines klaren Prozessmodells von der Auftragsklärung über Analyse, moderierte Konfliktbearbeitung bis zur Vereinbarung und Umsetzung von Lösungen.
Methodik und Vorgehen
Kombination von mediationsbasierten Elementen (Allparteilichkeit, Vertraulichkeit, strukturierte Gesprächsführung) mit Instrumenten der Organisationsentwicklung.
Einsatz von diagnostischen Tools, Visualisierungen und Settings (Einzel-, Team-, Bereichsworkshops), um Konfliktkonstellationen transparent zu machen und tragfähige Vereinbarungen zu erarbeiten.
